Ayurveda Rezepte

Dinkel - Spaghetti mit Wirsing - Walnuss - Sahnesoße

Auch wenn der Spätsommer zurückgekommen ist, letzte Woche gab es schon deutliche Vorboten des Herbstes. Dazu passt dieses Rezept, das im Sinne der ayurvedischen Küche, aber doch fast ausschließlich aus heimischen Zutaten gekocht werden kann und zudem ein echter Sattmacher ist.

Ihr braucht ...

 

- 1 kleinen (oder halben) Wirsing (möglichst aus der Region, ist gerade sowieso günstig)

- 1 Zwiebel

-  2 - 3 EL Ghee oder Olivenöl

- 1 Päckchen Hafersahne (Sojasahne geht auch gut, während Reissahne m. E. eher nach feuchter Pappe schmeckt)

-  ca. 350 g Dinkel - Vollkornspaghetti (die aus unserer Lieblingsdrogerie von Allnadingsbums sind prima)

- 150g Räuchertofu, in kleine Würfel geschnitten

- 80 g Walnüsse, grob zerdrückt

- schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen

- Meersalz

- 1 Messerspitze Ajowain (Königskümmel), alternativ 1 gute Prise Asafoetida

 

Die Wirsingblätter in möglichst feine Streifen schneiden, waschen und blanchieren (also wenige Minuten in kochendem Wasser vorgaren).

Den Topf weiter benutzen, indem das Nudelwasser darin aufgesetzt wird. Die Nudeln nach Packungsangabe kochen und beiseite stellen.

Währenddessen in einer großen beschichteten Pfanne die feingehackte Zwiebel in Ghee oder Öl anschwitzen und den Räuchertofu dazu geben. Die Würfel von allen Seiten gut anbraten.

Achtung: eine Grundregel im Ayurveda lautet, dass nichts zu heiß/zu scharf gebraten werden sollte. Darin besteht auch einer der Hauptunterschiede zur indischen Küche.

Den tropfnassen Wirsing zugeben und alles gut durchschmoren - der Wirsing sollte weich, aber nicht zerkocht sein. Mit Salz, Pfeffer und Ajowein würzen und die Walnüsse zufügen. Wenn die Soße zu dickflüssig ist oder ganz vom Gemüse aufgenommen wurde, kann etwas Wasser zugefügt werden.

Ajowain schmeckt ähnlich wie Thymian, gehört aber zu den Kümmelgewächsen und macht den Wirsing gut verträglich.

 

Warum Dinkelspaghetti?

Im Ayurveda beruht die Skepsis gegenüber Nudeln auf der Tatsache, dass sie dazu beitragen können, die Darmwand regelrecht zu verkleben, ganz ähnlich, wie sie das im Topf tun, wenn man vergisst, ihn zeitig zu reinigen. Bei Dinkel-(Vollkorn)nudeln ist das Risiko weit geringer, was man tatsächlich auch im Topf bzw. auf dem Teller beobachten kann.

Jetzt solltet ihr keine Angst vor der nächsten Nudelportion haben, sondern eher daran denken, immer schön ausgewogen und abwechslungsreich zu essen ...

Guten Appetit!

 

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